Datenanalyse Workshop mit Unternehmensexperten
Trainingsprogramm für Führungskräfte

Warum Ihre Daten
eine Geschichte erzählen,
die nicht stimmt

Denkfehler bei der Interpretation von Unternehmensdaten kosten Entscheidungen. Dieses Programm zeigt, wo sie entstehen und wie man sie erkennt.

Echte Geschäftsbeispiele Kein akademisches Lehrbuch
Kognitive Muster erkennen Systematisch, nicht intuitiv
Datengetriebene Entscheidungen Fundiert statt annahmenbasiert
Für Unternehmen entwickelt Direkt auf den Arbeitsalltag anwendbar

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Kennen Sie dieses Problem?

Ein Bericht zeigt: Vertriebsmitarbeiter mit mehr Kundenkontakten erzielen höhere Umsätze. Also wird das Kontaktvolumen als Zielgröße definiert. Monate später stagnieren die Ergebnisse. Was ist passiert?

Die Antwort liegt in einem der häufigsten Denkfehler der Unternehmensanalyse: dem Verwechseln von Korrelation und Kausalität. Beide Größen hängen zusammen, aber die Kausalrichtung ist umgekehrt. Gute Verkäufer haben mehr Kontakte, weil sie besser sind, nicht besser werden, weil sie mehr Kontakte haben.

Modul 01

Warum Korrelation so überzeugend wirkt

Unser Gehirn sucht Muster. Das ist evolutionär sinnvoll, in der Datenanalyse aber eine Fehlerquelle. Zwei Variablen, die sich gleichzeitig bewegen, erzeugen den Eindruck einer Ursache-Wirkungs-Beziehung, selbst wenn keine existiert.

Im ersten Trainingsmodul arbeiten wir mit konkreten Datensätzen aus Vertrieb, Marketing und HR. Teilnehmer lernen, Korrelationsmuster zu identifizieren und systematisch auf Scheinkausalität zu prüfen, bevor Entscheidungen getroffen werden.

Was ist Scheinkorrelation?
Scheinkorrelation tritt auf, wenn zwei Variablen korrelieren, aber beide von einer dritten, unbeobachteten Variable beeinflusst werden.
Modul 02

Selektive Wahrnehmung bei Daten

Confirmation Bias ist in Unternehmensberichten systematisch. Analysen werden so aufgebaut, dass sie eine bereits getroffene Entscheidung bestätigen. Datenpunkte, die widersprechen, verschwinden im Anhang oder werden als Ausreißer deklariert.

Dieses Modul zeigt anhand dokumentierter Fallstudien aus dem Unternehmensumfeld, wie selektive Berichterstattung entsteht, wie man sie in eigenen Analysen vermeidet und wie man sie in Berichten anderer erkennt.

Modul 03

Wenn Stichproben die Realität verzerren

Survivorship Bias, Sampling-Fehler, nicht-repräsentative Erhebungen. Die Daten, die ein Unternehmen sammelt, sind selten ein vollständiges Abbild der Realität. Sie sind ein Spiegel der Messmethode.

Das Training behandelt konkrete Situationen aus Kundenumfragen, NPS-Auswertungen und Produktfeedback, wo Stichprobenfehler zu systematischen Fehleinschätzungen führen. Und es zeigt, welche Gegenfragen man stellen muss, bevor man Schlüsse zieht.

Survivorship Bias erklärt
Survivorship Bias bezeichnet den Fehler, nur die 'Überlebenden' einer Auswahl zu analysieren und dabei die Nicht-Überlebenden zu ignorieren.

Zwei Wege, Daten zu lesen

Was unterscheidet eine Analyse, die zu richtigen Entscheidungen führt, von einer, die in die Irre führt?

Ohne Bewusstsein für Denkfehler

  • Korrelationen werden als Ursachen behandelt
  • Berichte bestätigen, was man erwartet
  • Stichproben werden nicht hinterfragt
  • Zeitliche Zusammenhänge werden als kausal gedeutet
  • Maßnahmen basieren auf Scheinursachen

Mit geschultem Blick für Datenqualität

  • Korrelationen werden als Hinweis, nicht als Beweis gewertet
  • Gegenläufige Daten werden aktiv gesucht
  • Stichprobenherkunft wird systematisch dokumentiert
  • Zeitliche Nähe wird von Kausalität unterschieden
  • Entscheidungen folgen kausalen Modellen

Programm für Ihr Team anfragen

Das Training wird auf die spezifische Datensituation Ihres Unternehmens zugeschnitten. Wir arbeiten mit Ihren eigenen Berichten und Kennzahlen.

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Mehr über den Ansatz erfahren

Lesen Sie, wie wir Denkfehler-Training konzipieren und warum wir auf echte Unternehmensbeispiele statt akademische Theorie setzen.

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